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1. April...? DIAGEO will Brora und Port Ellen wieder öffnen!

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Moderator: Moderatoren

Re: 1. April...? DIAGEO will Brora und Port Ellen wieder öff

Beitragvon tromby » 15.10.2017, 10:32

Philipp hat geschrieben:
WhiskyU hat geschrieben:
Philipp hat geschrieben:Und als Nächstes kommen vielleicht die Grants mit Convalmore oder irgendjemand mit Parkmore...


Ich tippe auf Dallas Dhu :)


Dallas Dhu, ein alte Liebe...

Eingerichtet wäre sie ja noch. Glaube mich aber zu erinnern, dass mit ein Grund für die Schliessung war, dass es ein Problem mit der Wasserquelle gab. Sie gilt als unzuverlässig oder so was.

Aber von mir aus gern.


Darüber diskutiert man ja schon länger...
https://www.thespiritsbusiness.com/2015 ... roduction/
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tromby
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Re: 1. April...? DIAGEO will Brora und Port Ellen wieder öff

Beitragvon maltman70 » 23.10.2017, 12:47

Das Reopening liesse zumindest die Hoffnung aufkeimen, dass 2020 mit den Special Releases aus diesen Brennereien Schluss sein könnte. Dass dem aber nicht so sein wird, ergibt sich aus den Aussagen von Dr. Nick Morgan (DIAGEO's Head of Whisky Outreach) im Magazin whiskyadvocate:

And what about the existing stocks of aged Port Ellen and Brora? Expect them to continue as part of Diageo’s Special Releases for now. While Morgan won’t comment on the amount of whisky that’s still in cask, he says, “We’re pretty confident we can keep that supply going.”

Also nur noch was für begüterte Hardcoresammler - das Preisniveau dürfte bis zum 25th oder xxth Release kaum sinken. Mit der immergleichen billigen Verpackung lassen sich die Flaschen jedenfalls nicht mehr so leicht absetzen. Auf dem Sekundärmarkt kann ein Verkäufer spätestens seit dem 15. Release ohnehin nur Verluste einfahren.

Keine Frage, Port Ellen wie Brora haben aufgrund des erfolgreichen Marketings Kultcharakter erlangt, davon will DIAGEO nun wohl auch in Zukunft profitieren. Wobei ein 12 y.o.-Standard (bottled 2032) den Aficionado kaum vom Hocker reissen dürfte. Eine neue Anhängerschaft wird sich aber ohne weiteres finden lassen, und DIAGEO wird wohl schon vorher abfüllen:

The current plan is to bottle the whiskies once they reach 12 years old, although Morgan won’t rule out the possibility of bottling sooner.

Vergleiche mit den alten Abfüllungen, deren Kultstatus mit der geplanten Wiedereröffnung kaum gemindert wird, werden mit Sicherheit erfolgen. Wobei ja gerade von den Unabhängigen sehr viel PE in höherem Alter angeboten wurde, also eher im Bereich 20-28 Jahre Reifezeit, lange zu recht vernünftigen Preisen. Also darf man noch ein bisschen länger warten, wobei meine Hoffnung auf moderate Preise für ältere Abfüllungen gegen null tendiert. Ein guter Vergleichswert dürfte hier der Lagavulin 25 y.o. sein, zuzüglich einer gewissen Marge für den PE-/Brora-Kultstatus. Es sei denn, dieser hat sich bis dahin verwässert :mrgreen:

Schliesslich ist auch die Konkurrenz nicht untätig: Laphroaig bietet nach wie vor einen 25 y.o. zum vernünftigen Preis an, Port Charlotte/Octomore und Kilchoman werden in den nächsten Jahren ebenfalls mit länger gereiften Abfüllungen aufwarten können, Bowmore hat bis hinauf zum 25 y.o. eine durchaus attraktive Range, die peated Bunnas (mit Altersangabe, wohlgemerkt) sind auch nicht zu verachten und äussert gespannt darf man auf den Stoff von Ardnahoe sein. Hunter Laing hat schliesslich niemand geringeren als den legendären Jim McEwan verpflichten können. Konkurrenz zuhauf, da wird auch DIAGEO gefordert sein und Qualität liefern müssen.

Ein markanter Preisrückgang stünde dann zu erwarten, wenn bis 2030 ähnliche Überkapazitäten herrschen wie in den 80-er Jahren, bei gleichzeitig sinkender Nachfrage. Gegenwärtig schiessen derzeit ja nicht nur in Schottland neue Projekte wie Pilze aus dem Boden, und die Industrie hat schon mehr als einmal Schiffbruch erlitten...

Erfreulich ist die geplante Wiederereröffnung von Rosebank. Bis zum ersten Bottling dürften uns eher teurere Abfüllungen aus dem Stock erwarten, den Ian Macleod Distillers von DIAGEO miterworben haben: The first spirit from the reopened distillery is expected in 2019 although fresh Rosebank releases from the stocks acquired from Diageo can reportedly be expected in the meantime. Durchstöbert man die Infos im Netz, so ist von ein paar Dutzend Fässern die Rede; man darf gespannt sein.
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Re: 1. April...? DIAGEO will Brora und Port Ellen wieder öff

Beitragvon Tauti » 23.10.2017, 17:10

Besten Dank für die äusserst interessante Zusammenfassung!

Ich habe kürzlich mit jemandem geplaudert und dabei sind doch ein paar Dinge aufgefallen: Aktuell sind 17 Releases des PE draussen. Da es ja nicht unbedingt ein Whisky ist, den man einfach mal so weg trinkt, kann man davon ausgehen, dass nicht viele davon geöffnet wurden. Entsprechend sollte da ja noch ein Grossteil (sagen wir mal 80%) da draussen rumschwirren. Dies wären ca. 40 000 Flaschen OB Port Ellen. Da die Flaschen vom rumstehen ( Schwund etc.) ja nicht wirklich besser werden, sollte doch irgendwann die Zeit kommen bei der die zumindedt dieAnleger diese Flaschen wieder abstossen wollen. Kommt es dann nicht irgendwann einmal zu einem grossen PE/Brora Blasenplatzen und man kauft sich einen PE für 300 Chf? Ist jetzt nur ein Gedankenspiel, aber bin auf eure Meinungen gespannt.
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Re: 1. April...? DIAGEO will Brora und Port Ellen wieder öff

Beitragvon maltman70 » 24.10.2017, 16:38

Je mehr die PE Special Releases zur neverending story werden, desto mehr Sammlungen werden aufgrund abklingender Sammelleidenschaft angeboten werden. War der Preis noch bis zum 12. Release vertretbar (m.E. der richtige Zeitpunkt für den Ausstieg), wird der Gesamtwert einer Sammlung wegen der mittlerweile überhöhten Preise ab dem 13. mit jedem noch folgenden bottling minimiert.

Für interessierte Käufer könnten sich dereinst wohl tatsächlich Gelegenheiten ergeben, wenn den Sammlern die Geduld ausgeht. Nur: Billig wird es auch dann nicht werden. Einen Rückgang auf CHF 300.00 (das war das Preisniveau bis ca. zum 8. Release) erwarte ich eher nicht. Auf längere Sicht sind (1st Release ausgenommen)Preise um die CHF 1'000.00 bis 1'500.00 realistisch, zumal auch andere Islay-Whiskies in fortgeschrittenem Alter nicht zu Schnäppchenpreisen zu haben sind. Und warum sollte ein ca. 30 -jähriger Port Ellen plötzlich wesentlich günstiger sein als beispielsweise ein 30-jähriger Laphroaig oder ein 25-jähriger Lagavulin?

Meines Erachtens hat DIAGEO vor allem bei Port Ellen, aber auch bei Brora, den Bogen überspannt. Alle Jahre wieder 3'000 Flaschen pro Release bei gleichzeitig "rapidly dwindling stocks" und jetzt die Zuversicht von Nick Morgan, den Markt doch noch einige Zeit füttern zu können. Ein Marketing-Husarenstück wenn man bedenkt, dass bis zum letzten Release wohl gegen 100'000 PE-Originalabfüllungen in den Verkauf gebracht werden resp. worden sind. Davon ist wohl ein schöner Teil in ungeöffnetem Zustand, nicht jeder reisst eine Pulle für CHF 3'000.00 auf.

Zum Glück für den Geniesser finden sich nach wie vor schöne Abfüllungen von den Independent Bottlers. Diese stehen den offiziellen Releases (habe einzelne probiert) in gar nichts nach. Die Signatory-Dumpies aus den späten 70-ern und die Port Wood Editions - absolut top! Stark auch Douglas Laing, vor allem aus dem Sherryfass. Aber schlussendlich ist ja alles Geschmackssache, und über den lässt sich bekanntlich nicht streiten :D
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