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Octomore

Beitragvon WhiskyU » 22.01.2016, 16:42

Weiss nicht ob Ihrs mitbekommen habt, aber Bruichladdich hat kürzlich die neueste Version des Octomore (07.4) herausgebracht, welcher nun zum ersten mal in Virgin Oak gereift wurde. Da sich an den Octomore Whiskys die Meinungen spalten (viele lieben sie, viele sagen, dass sie übertrieben sind) wollte ich mal nachfragen, wie Ihr so zu diesem Thema steht.

Gruss Julian
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Re: Octomore

Beitragvon Lukas » 22.01.2016, 22:10

Octomore. Für mich ein toller Whisky, wenn man nicht mehr als Rauch und Bitterkeit von seinem Dram erwartet...

O.k. das ist etwas überspitzt und ich würde ihn gerne mal mit 15+ Jahren probieren. Was ich probiert habe fand ich im besten Fall langweilig. Die andern Produkte von Laddie (vor allem PC) spielen für mich in einer anderen Liga.
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Re: Octomore

Beitragvon seechas » 22.01.2016, 23:27

Ich habe bis jetzt noch keinen Octomore getrunken der mich überzeugt hat. Das wird auch der Grund sein weshalb bei mir in der Sammlung keine schwarzen Flaschen 1.1-7.120 stehen.
Ich denke, dass da viel Potenzial vorhanden ist für ältere Abfüllungen mit 20-30Jährigem Stoff.
Bin bei Lukas, bevorzuge auch die Port Charlotte Abfüllungen.

Hat WhiskyU auch eine Meinung über Octomore oder ist er nur an der Meinung anderer Interessiert?
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Re: Octomore

Beitragvon WhiskyU » 23.01.2016, 09:09

Bin nur an der Meinung anderer interessiert :lol:
Ich schliesse mich eigentlich auch an. Finde es ein spannendes Projekt und was ich probiert habe fand ich weder scheusslich noch war ich begeistert. Bin gespannt wie er sich mit dem Alter entwickelt.
Was mir bei den Flaschen etwas sauer aufstosst sind die Preise. Wenn man sie dür etwa 60.- bekommen würde hätte ich mir ja vieleicht auch mal einen zugetan um meine Gäste zu erschrecken
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Re: Octomore

Beitragvon chlinatele » 23.01.2016, 23:12

Das gute ist sobald ein neuer Octomore auf den Markt kommt wird diskutiert :-)

Der Octomore ist definitiv Geschmacksache. Ich hab den 6.1 probiert. Sprich den 5 Jährigem mit 167 ppm. Er hat mir sehr gut geschmeckt.

Der neue Versuch mit Virgine Oak finde ich sehr spannend.
Und der Preis wird sicherlich hoch sein, aber es ist auch eine Spezielle Abfüllung die man nicht jeden Tag trinken wird....überleg mir eine zu kaufen.....
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Re: Octomore

Beitragvon Philipp » 25.01.2016, 10:46

Den Octomore- aber auch den Supernova-Hipe habe ich bis jetzt auch nicht wirklich verstanden. Aber das ist ja nur mein persönlicher Geschmack.

Es stellt sich für mich hier aber die Frage, gibt es nicht auch einen Grund, wieso man ursprünglich so nur bis +/- 50 ppm getorft hat? Vielleicht wird der Spirit ansonsten zu bitter? Wir werden sehen, wie sich das Ganze entwickelt.

Interessant hier ist für mich auch etwas anderes. Was passiert wirklich mit der Torfigkeit im Destillationsprozess. Die Brennereien brüsten sich mit ihren ppm-Angaben für die gemälzte Gerste. Wie sieht das aber im Spirit aus? Es wäre mal interessant, diese Torfigkeit offenzulegen.
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Re: Octomore

Beitragvon Delinquent » 25.01.2016, 11:00

Finde die auch viel zu eindimensional. Die Qualität ist sicher gut, aber viel zu teuer. Würde gerne einmal eine ältere Abfüllung probieren wo mehr zu holen ist als peat smoke...
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Re: Octomore

Beitragvon WhiskyU » 25.01.2016, 11:26

Delinquent hat geschrieben:Finde die auch viel zu eindimensional. Die Qualität ist sicher gut, aber viel zu teuer. Würde gerne einmal eine ältere Abfüllung probieren wo mehr zu holen ist als peat smoke...

Kann man das?
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Re: Octomore

Beitragvon WhiskyU » 25.01.2016, 11:27

WhiskyU hat geschrieben:
Delinquent hat geschrieben:Finde die auch viel zu eindimensional. Die Qualität ist sicher gut, aber viel zu teuer. Würde gerne einmal eine ältere Abfüllung probieren wo mehr zu holen ist als peat smoke...

Kann man das?


Sorry das war jetzt beim falschen Beitrag geantwortet :roll:
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Re: Octomore

Beitragvon WhiskyU » 25.01.2016, 11:27

Philipp hat geschrieben:Den Octomore- aber auch den Supernova-Hipe habe ich bis jetzt auch nicht wirklich verstanden. Aber das ist ja nur mein persönlicher Geschmack.

Es stellt sich für mich hier aber die Frage, gibt es nicht auch einen Grund, wieso man ursprünglich so nur bis +/- 50 ppm getorft hat? Vielleicht wird der Spirit ansonsten zu bitter? Wir werden sehen, wie sich das Ganze entwickelt.

Interessant hier ist für mich auch etwas anderes. Was passiert wirklich mit der Torfigkeit im Destillationsprozess. Die Brennereien brüsten sich mit ihren ppm-Angaben für die gemälzte Gerste. Wie sieht das aber im Spirit aus? Es wäre mal interessant, diese Torfigkeit offenzulegen.


Kann man das bestimmen?
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Re: Octomore

Beitragvon seechas » 25.01.2016, 13:32

WhiskyU hat geschrieben:
Philipp hat geschrieben:Den Octomore- aber auch den Supernova-Hipe habe ich bis jetzt auch nicht wirklich verstanden. Aber das ist ja nur mein persönlicher Geschmack.

Es stellt sich für mich hier aber die Frage, gibt es nicht auch einen Grund, wieso man ursprünglich so nur bis +/- 50 ppm getorft hat? Vielleicht wird der Spirit ansonsten zu bitter? Wir werden sehen, wie sich das Ganze entwickelt.

Interessant hier ist für mich auch etwas anderes. Was passiert wirklich mit der Torfigkeit im Destillationsprozess. Die Brennereien brüsten sich mit ihren ppm-Angaben für die gemälzte Gerste. Wie sieht das aber im Spirit aus? Es wäre mal interessant, diese Torfigkeit offenzulegen.


Kann man das bestimmen?



Wenn man das im Malt messen kann, wird das im Alcohol bestimmt auch messbar sein.
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Re: Octomore

Beitragvon WhiskyU » 25.01.2016, 14:20

Hab mal ein bisschen gelesen und eigentlich sollte das tatsächlich gehen. Bin zwar eine ziemliche Niete in Chemie gewesen, aber wenn ichs richtig verstanden habe ist ein mögliches Verfahren um den Phenolgehalt zu bestimmen zum Beispiel das sogenannte HPLC-Verfahren. Ein anderes wäre die Colorimetric analysis.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hochleistungsfl%C3%BCssigkeitschromatographie und https://en.wikipedia.org/wiki/Colorimetric_analysis für die, die es interessiert

Könnte sein, dass die Brennereien den Phenolgehalt des Malzes angegeben, weil sie diesen wahrscheinlich schon von den Mälzereien geliefert bekommen und ihn dann nicht nach dem Brennen oder Lagern noch selbst bestimmen müssen.

Weiss da jemand mehr darüber?
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Re: Octomore

Beitragvon Lukas » 25.01.2016, 16:01

Ich habe schon Messungen des Phenolgehalts in gereiften Whiskys verschiedener Hersteller bei sicher einer Destillerie gesehen, allerdings nur mit dem Versprechen, die Details nicht publik zu machen. Zusammengefasst kann man sicher sagen, dass je nach Lagerdauer und Art der Destillation die PPM im Spirit nicht mehr wirklich mit den von den Herstellern angegebenen PPM im Malz korellieren. Im übrigen dürfte der Phenolgehalt im gereiften Whisky auch nicht konstant im Verhältnis zum Alter sein.

Im übrigen wird aber offenbar auch der Phenolgehalt des Malzes nicht überall gleich gemessen, sodass die Angaben auch nicht unbedingt vergleichbar sind. Fragt mich aber bitte nicht nach Details...

Im Ergebenis ist für mich einzig relevant wie ich den Whisky wahrnehme und da ist für mich Octomore subjektiv sicher nicht der torfigste Whisky. Auch taugt der m.E. nicht, jemanden zu erschrecken (ausser mit den fürchterlichen Finishes ;-)), wie hier auch schon erwähnt wurde. Da gäbe es durchaus anderes, was für meinen Geschmack besser ist, mehr Schockpotential aufweist, älter ist und etwa 1/3 von Ocotmore kostet... Aber das ist alles wirklich subjektiv, bis auf den Preis.

PS: Um fair zu bleiben muss ich aber auch sagen, dass es schwierig ist von Octomore ein Bild zu bekommen. Von PC haben wir wohl alle schon ein paar Dutzend verschieden Abfüllungen von 4-über 10jährig aus teilweise tollen Einzelfässern probiert. Bei Octomore bin ich vielleicht bei 7, 8-Abfüllungen von denen einige noch durch Finishes verunstaltet waren und etwas Reifes war noch nicht dabei. Vielleicht würden wir alle anders reden, wenn es nur schon mal einen 6jährigen aus einem guten Firstfillfass (Bourbon oder Sherry) gegeben hätte. Soviel auch zum Wert der Unabhängigen...
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Re: Octomore

Beitragvon WhiskyU » 25.01.2016, 16:19

Okay danke vielmal für die Aufklärung, Lukas.

Das mit den verschiedenen Verfahren habe ich auch schon gelesen. Habe irgendwo sogar schon mal gesehen, dass beim Octomore ein Messverfahren benutzt wurde, welches eigentlich nicht mehr in Gebrauch ist und einen höheren ppm Wert ergibt. Weiss jedoch nicht, ob dies nur Verschwörungstheorien waren oder ob das etwas Wahres hat.
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Re: Octomore

Beitragvon barrelproof » 25.01.2016, 22:39

WhiskyU hat geschrieben:ein mögliches Verfahren um den Phenolgehalt zu bestimmen zum Beispiel das sogenannte HPLC-Verfahren.?

das HP wieviel..?! ist mir zu technisch. alleine mit solchen angaben zu prahlen ist irgendwie unsinnig. eines meiner lieblingsbiere wirbt mit mehr als 200 IBUs (kann auch mit HPLC bestimmt werden;-), aber das ist mir egal weil es mir einfach schmeckt. ich schliesse mich hier den meinungen an, dass der octomore zu eindimensional ist. das war ein marketingtechnisches experiment, welches mir unerklärlicherweise funktioniert hat.
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