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Unsere Schottlandreise

...... immer wieder auf die grünen Inseln.


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Unsere Schottlandreise

Beitragvon mcstephan » 21.05.2009, 23:09

Wir, Marco alias Highland marc mit wife Doris und meinereiner mit wife sonja, begaben uns am Dienstag 19. Mai in aller Frühe zum Flughafen Zürich mit Ziel Edinburgh für unsere 11- tägige Schottland Reise. Hier ein paar Eindrücke von uns.

Unser Flug verging reibungslos via London Headrow nach Edinburgh. Dort angekommen, schnappten wir uns ein Taxi und liessen und zur ersten B&B- Unterkunft chauffieren. Beim Lindsay Guest House an der 108 Polwarth Terrace www.lindsayguesthouse.com wurden wir herzlich von Keith und Pamela Jeffs empfangen. Diesen Tipp bekamen wir von Lukas, ein sehr guter, Besten Dank an Dich, Lukas. Keith und Pamela lassen dich herzlich grüssen.

Den Wife’s zuliebe workten wir dann zu viert in die Stadt zum shoppen. Doch das shoppen für uns Männer war gar nicht so einfach. Da ein Pup, dort noch eins, da ne richtige Spelunke und da noch ein Original Shottish Pup. Es war verdammt schwer. Im Royal McGregor an der Royal Mile www.royalmcgregor.co.uk haben wir dann (endlich) was zum futtern gefunden. Das Haggis hier ist einfach Mega Spitze!!.

Am Mittwoch besuchten wir dann die Burg und anschliessend auch gleich das Whiskymuseum. Beides sind sehr zu empfehlen und fast ein Muss. Am Abend sassen wir dann im „The Tass“ an der High Street neben dem John Knox House. Hier erlebten wir etwas sehr interessantes. Einige Volkmusiker besammelten sich an einem Tisch und spielen schottische Volkslieder mit Geige, Gitarre, Flöte und Chello. Man glaubt es nicht, wenn man es nicht selber erlebt hat, aber nach etwa einer Stunde sassen da bereits zwölf Musiker und spielen für ein Paint Guinness. Eine tolle Stimmung kam auf, muss man einfach erlebt haben.

Fortsetzung folgt……..
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Beitragvon mcstephan » 24.05.2009, 18:04

And now. Mit Sack und Pack besteigen wir das Taxi gen Airport, um in freudiger Erwartung, unser gebuchtes Mietauto abzuholen. Doch erstens kommt es anders, zweitens, als man erwatet. Unser Mietwagen wurde aus noch nicht herausgefundenen Gründen gecanslet. SCHEISSE!! Jetzt geht die Suche nach einem Ersatzwagen los. Unsere Nerven liegen blank
Zuerst wollten sie uns eine kleine Gurke anbieten, da hätten nicht mal unser Gepäck Platz gehabt, geschweige denn wir. Doch nach ein paar Stunden kriegten wir doch noch einen tollen Schlitten, (es war der Letzte) und wir fuhren sehr beruhigt los gen Oban.

Auf dieser Route fuhren wir bei Loch Fine vorbei. Nein, nicht vorbei, Marco wollte unbedingt von diesen Austern was abbekommen. Also stoppten wir und liessen es uns bei Lachs, Muscheln und eben Austern gut gehen. Uschi, der Lachs hier ist um einiges günstiger als zu Hause. Höhöhö…

In Oban angekommen, peilten wir das bereits reservierte B&B an und suchten uns das nächste Pub, um endlich ein scotish Beer zu trinken und endlich was zu essen. Die Distillerie Oban war bereits geschlossen, das Visitor Center noch kurz offen, was uns erlaubte, einen kurzen Blick reinzuwerfen. Am nächsten Morgen schifften wir um 7.00 Uhr mit der ersten Fähre zur Insel Mull.
Die Insel Mull ist sehr sehenswert, wir fahren westlich Richtung Glen Moreund dann auf der ewig langen Single Track Richtung Dervaig. Unterwegs sahen wir schöne Burgen und einen schneeweissen Sandstrand. Ein Halt konnte niemand abschlagen. Gegen Mittag in Tobermory angekommen, bezogen wir wieder unser vorgebuchtes B&B. Der nächste Gang der Wife’s ging dann direkt in die Läden, der Gang der Männer direkt in die Distillery Tobermory, wohin den sonst. Doch leider war sie auch zu, jedoch ne alte, nette Lady hatte das Visitor Centre offen. Für £ 1.50 pro Nase konnten wir einen kurzen Film anschauen und bekamen wahlweise einen Dram Tobermory oder Ledaig. Nach einigen Kniefällen konnte Marco die Lady dazu bringen, uns vom 32er Tobermory einen Dram auszuschenken, jedoch erst, als wir 4 Bottle Iona Single Malt kauften. Abendessen fand wieder im Mishnish Pup im zweiten Stock an der Main Street statt. Die Muscheln hier sind laut Marco sehr empfehlenswert.

Am nächsten Morgen früh ging’s bei strömenden Regen, der den ganzen Tag anhielt, mit einer kleinen Fähre mit gerade mal sieben Cars rüber nach Kilchoan.
Nach einem kurzen ertragreichen Shopping-Stopp für unsere Wife’s in Ford William fuhren wir weiter Richtung Blair Atholl. Auf dieser Strecke sahen wir die Distillery Dalwhinnie. Einen kurzen Stopp für die Männer für ein paar Fotos, die Dstillery war auch zu. Dann weiter und nun ging’s los: überall stand NO VACENCIES. Von Blair Atholl bis Perth und wieder zurück, ALLES ausgebucht. Irgendwo, fragt uns nicht wo, haben wir dann doch noch ein Park Inn gefunden, mit den letzten beiden Zimmern. Und die haben wir ziemlich schnell genommen. Aber der Food war gut. Und das Beer auch. Und der Whisky auch. Und Catwomen auch.
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Beitragvon mcstephan » 26.05.2009, 22:09

Dann am Morgen das grosse Erwachen. Wir waren pünktlich zum bestellten Breakfeast bereit, aber niemand war da. Alle Türen zum Esssaal waren geschlossen, da schlich sich Doris durch den Hintereingang ein und wen wundert’s, sie löste via Bewegungsmelder die Alarmanlage aus. Das ganze Dorf wurde dadurch geweckt, aber niemand kam. Geschlagene 30 Minuten dauerte es, bis mal die Köchin (auch durch den Hintereingang) erschien mit dem trockenen Kommentar „Dont worry“ und uns das Breakfest zubereitete. Wir assen das Frühstück mit Alarm, da niemand wusste, wo man ihn ausschaltet. Shit happends ………

Leicht durch das Gepippe genervt, fuhren wir weiter Richtung Blair Atholl zu den Highland Games. Ihr werdet nicht glauben, wen wir dort trafen, Mick mit Freundin und Eltern stand plötzlich neben uns. Man kann doch nirgends in die Ferien gehen, ohne…………..
Die Games waren mitunter den ganzen Tag von Pipers begleitet, bis zum Kanonenknall, ab da hörten wir gar nichts mehr.

Weiter ging’s Richtung Insel Skye. Ausnahmsweise pisste es wieder mal den ganzen Tag. Natürlich besuchten wir Talisker und noch so ne Töpferei. Die Insel hat sich bei diesem öden Wetter nicht unseren Erwartungen entsprochen. So fuhren wir ziemlich zügig weiter nach Inverness, mit einem Zwischenstopp bei Nessi und so.

In Inverness haben wir sehr schnell ein B&B gefunden. Sehr nett und so, nur das Bad ist so das Kleinste, was wir bis jetzt hatten. www.thequaich.co.uk an der Greig Street, Mitten im Zentrum, sehr empfehlenswert.

Inverness ist ein Städtchen mit Flair, ideal für Ausflüge in der Umgebung. Empfehlungswert ist für Kilt Besitzer und solche, die es werden wollen, ein Besuch bei Fraser Kilt Maker an der Huntly Street. Hier kann man dank eines Rundganges bei der Produktion der Kilts zuschauen. So besuchten wir von hier aus das Culloden Battlefield und das Cawdor Castle und fuhren wir mit einem kleinen ungewollten Umweg durch ein Hochmoor wieder zurück.Für Strandverliebte lohnt sich ein Abstecher nach Nairn. Die Zeit reichte noch für die Frauen zum Shopping und für und Männer zu einem Pup Besuch.

Am Mittwoch geht’s weiter nach Dufftown. See you
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Beitragvon mcstephan » 28.05.2009, 22:41

Dufftown!! Das Mekka für Distillery – Besuche. Angekommen besuchten wir gleich „meine“ Filiale The Whisky Shop Dufftown. Hier konnten wir uns bei der netten Dame im Shop nach B&B erkundigen. Ein Service, den sie hier gratis anbietet. Das hat dann auch sofort geklappt, sie wurde fündig. Ein sehr nettes B&B an der Balvenie Street 77 bei Grand Mam. Nette, farbige Zimmer inkl. Riesige Bäder zu sehr akzeptablen, günstigem Preis inkl. Breakfast. Very nice!!
Okay, jetzt geht’s los. Zuerst besuchten wir die Speyside Cooperage, eine Küferei ganz in der Nähe. Sehr eindrücklich dieses Handwerk, was sehr nach Knochenarbeit aussieht. Sehenswert!!
Kurz entschlossen suchten und fanden wir die Brennerei Strathisla, wo wir mit viel Glück die letzte Tour erwischten. Alleine zu viert führte uns der Guide durch die wohl schönste Brennerei.
Unser Abendessen fand im The World Famous Glenfiddich Restaurant an der Church Street statt. Der Steakhouse and Seafood Spezialist ist nebenbei ein grosser Elvis und Beatle Fan, was man in seinem Lokal ziemlich schnell bemerkt. Zeigt man auch seine eigene Freude daran, sammelt man so viele Punkte beim Wirt, das auch mal ein Pint oder sogar ein Dram spendiert wird. Fragt mal scheu nach dem Haar von Elvis, ihr werdet staunen. www.glenfiddichrestaurant.co.uk
Die Speisekarte ist sehr viel versprechend, einfach ein Muss, wenn man in Dufftown ist.
Danach. Champion Leage Filale…..

Nach einem reichhaltigen Breackfast liefen wir los zu Glenfiddich. Uns erwartete eine persönliche Tour nur für uns, geführt von Johnathan. So durften wir in Räume sehen, die sonst verschlossen bleiben, an einem 2 Millionen £ teuren Cask schnuppern und vom frisch „verheirateten“ Solera kosten, der noch im Bottich ruhte. Lecker!! Die anschliessende Degustation lehrte uns doch noch den einen oder anderen überraschenden Eindruck über diesen Single Malt zu gewinnen. Das Ganze dauerte doch ganze 2 ½ Stunden. Wow.
Kurze verschnaufpause bei einem leckeren Beer, man hat nach `ner Whisky Degustation verdammt Durst.

Weiter ging’s um 14h zur Balvenie, nein, wir wurden mit den Rover abgeholt, hähä. Hier wurden wir von Rob zu einer 3 ½ stündigen Tour durch die Distillery geführt. Gleich zu Beginn durften wir im Floormalting die Schaufel gleich selbst schwingen. Ist schwieriger als es aussieht.


Weitere Eindrücke konnten wir bei der Befeuerung der Darrböden, der 19 Washback`s, Spiritstills und der betriebseigenen Küferei sammeln.

Im Warehouse 24 kam dann das Highlight. Zu Marcos grosser Überraschung durften wir ein 20cl Duty Paid Sample direkt aus einem 1996er Cask selber abfüllen. Marco war ausnahmsweise mal sprachlos. Unsere Augen schwitzten. Blubb blubb. Das ganze wurde dann noch nummeriert und handsigniert. Die anschliessende Degustation war top. Vom 12 bis 30ig jährigen Balvenie war alles dabei. Ich glaube, jetzt ist auch Doris auf den Whisky Geschmack bekommen. (Sonja noch nicht) Alles in allem ein verdammt schöner, perfekter, unvergesslicher Tag. wow…….

Nebenbei, was denkt ihr, wen wir beim Nachtessen im Glenfiddich Restaurant getroffen haben?? Michel mit Anhang. Grööhl.

Morgen werden wir wieder nach Edinburgh driven und essen nochmals den Best Haggis of Royal Miles. Versprochen.
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