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Die etwas andere Schottlandreise

...... immer wieder auf die grünen Inseln.


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Die etwas andere Schottlandreise

Beitragvon dieb » 18.06.2018, 18:09

Jeder weiss, dass das wichtigste ein jeder Reise die Vorbereitung ist. Also begannen wir bereits früh die einzelnen persönlichen Kontakte anzugehen, um in Destillieren zu kommen, die sonst nicht für die Öffentlichtkeit bestimmt sind. Schnell war dann auch parallel die Route +/- klar.
Edinburgh - Glasgow - Drumnadrochit - Dornoch - Elgin - Craigellachie - Edinburgh

Nach und nach wurden einzelne Destilleriebesuche zugesagt oder aber leider auch abgesagt.
Dann kam ganz unerwartet Limburg dazwischen und nach ein paar Gesprächen mit den aus Schottland angereisten Destillerievertretern wurden noch einmal neue Pläne geschmiedet. Und wie es so ist, kam die letzte Zusage für eine Tour erst am Freitag vor Abreise. Doch halt! Wenn wir diese Tour bereits um 10:00 haben, dann könnten wir am Nachmittag doch noch ... Also schnell noch eine Mail geschrieben und umgehend eine Abwesenheitsnotiz erhalten. Also anrufen! Wer hört nicht gerne kurz vor einer Reise ins gelobte Land jemanden mit der schönen schottischen Aussprache. Leider sei bis Montag niemand mehr im Büro. Gut, dann rufen wir halt am Montag noch einmal an.

Tag 1:
Die Reise verlief wie erwartet und am Sonntag Abend fanden wir noch ein Restaurant mit einer schönen Bierauswahl in Glasgow.

Tag 2:
Am Montag Mittag gings dann zuerst einmal mit bescheidenen Erwartungen zur Clydeside-Distillery in Glasgow. Wir wurden positiv überrascht, von der wunderschönen Location und der Architektur. Die Destillerie ist wirklich sehr gelungen und der verkostete Newmake ist auch nicht von schlechten Eltern. Obwohl die Destillerie offiziell in den Lowlands liegt, erzählt der Newmake da eine etwas andere Geschichte.
Nach einem schönen Spaziergang zurück ins Stadtzentrum und einem kleinen Imbiss nahmen wir dann das Taxi, um am Nachmittag den Sampleroom von Douglas Laing zu besuchen. Fred begrüsste uns herzlich und liess uns von allem verkosten, was wir wollten. Er wusste auch die eine oder andere Geschichte zu erzählen und war zudem sehr über die Entwicklung der Whiskyschiffe in Zürich interessiert. Als wir ihm erzählten, dass wir am nächsten Tag eine Tour bei Loch Lomond hätten, erzählte er uns, dass er da eine Abfüllung hätte, die eigentlich ein Singlemalt ist aber als Singlegrain verkauft werden müsse. Strange! Wir liessen es uns erklären und haben das Ding gleich auch verkostet. Wirklich sehr guter Stoff. Noch wussten wir nicht, dass wir am nächsten Tag das Thema noch etwas vertiefen würden. Zum Abschied schenkte uns Fred noch einen Scallywag-Flachmann. Ob der noch eine Rolle auf unserer Reise spielen wird?
Auf jeden Fall schlugen wir sofort zu Fuss zielstrebig die falsche Richtung ein. Zum Glück gibt es in Glasgow eine U-Bahn. Die kennt den Weg!

Tag 3:
Am Dienstag früh ging es dann los in Richtung Loch Lomond Distillery. Da angekommen trafen wir ein Rudel Dänen, das für die gleiche Tour gemeldet war. Leider wusste bei Loch Lomond niemand, dass die Schweizer die Tour mit den Dänen hat. Zum Glück konnte man das klären und dem Computer in die Schuhe schieben.
Nach etwas Theorie über die unterschiedlichen Stills durften wir dann mit dem Production-Manager die Destillery besichtigen. Wow, sehr eindrücklich. Neben den Lomond-Stills und einem normalen Paar von Potstills haben sie eine Coffey-Still, die nur mit Mash aus gemälzter Gerste gefüttert wird. Sie ist wesentlich kleiner als die Coffeystill, die sie für die Grainprokution brauchen. Und daraus stammt nun der von Fred erwähnte Singlemalt, den man aber Singlegrain nennen muss, da er nicht in einer Potstill destilliert wurde. Im Labor durften wir dann die unterschiedlichsten Newmakes querverkosten. Spannend was da alles gepeated und ungepeated hergestellt wird.
Zurück im Tastingroom gab es dann auch noch ein Tasting der verschiedenen Produkte. Der Singlemalt, der keiner sein darf, hätte fast den Weg in meine Tasche gefunden. Schliesslich habe ich mich aber für eine Singlecask-Abfüllung entschieden. Man sollte wieder mehr Malts von Loch Lomond trinken!
Und so ging es gegen Mittag weiter in Richtung Drumnadrochit. Auf dem Weg haben wir noch bei Ben Nevis angehalten und dort kurz entschlossen eine Tour gebucht. Das hätte man sich sparen können! Das grenzt schon fast an eine Frechheit, was da geboten wird. Das Tüpfchen auf dem i, war dann noch der Blend, den man zum Abschluss der Tour probieren darf. Einfach nur ein Streichresultat!
In Drumnadrochit dann schnell die Zimmer bezogen und ein Bier an der Sonne genossen. Habe ich überhaupt schon gesagt, dass es bis jetzt noch nie wirklich geregnet hat?
Nach dem Abendessen haben wir dann die Barliste inspiziert und die eine oder andere Leckerei degustiert.

Tag 4:
Am anderen Tag lachte die Sonne erneut und wir machten uns auf zu Glen Ord. Die Tour war in Ordnung. Also gleich weiter zu Dalmore. Frech nach einer Tour gefragt, obwohl wir genau wussten, dass zeitlich nichts passt. 1. Antwort: We are fully booked out! But you can try some drams if you want. Ok. Im Gespräch kam dann die zweite Antwort: We don't do tours today!
Btw: Ich muss ja noch bei Tomintoul wegen der Tour am Donnerstag anrufen. Die 1. Antwort war: "We can't do tours because of a health and safety training." Nach ein paar Rücksprachen und der Bitte nach einer kurzen Tour, war es dann möglich, um 12:00 eine Tour zu bekommen.
Wenn diese Tour bereits um 12:00 ist, dann könnte man doch anschliessend noch Glenfarclas besuchen! Also schnell ein Whatsapp an ... geschrieben.
Dann ging es weiter zu Balblair, wo wir bereits angemeldet waren. Eine wirklich schöne Tour durch eine schöne Destillerie. Schliesslich haben wir die Destilleriabfüllung gekauft. Aber auch die anderen Abfüllungen waren recht gut. Man sollte wieder mehr Balblair trinken!
Schnell mussten wir weiter zu Glenmorangie, da wir auch dort angemeldet waren. Die Tour war ok; der Whisky hat aber recht enttäuscht.
Von Glenmorangie ist es nicht weit bis Dornoch und dort haben wir schnell unser B&B gefunden. In einem nahegelengen Pub haben wir neben einem guten Bier auch noch etwas zu essen gefunden bevor wir uns in die berühmte Dornoch-Bar begaben. Kaum waren wir da und haben uns über die Barkarte gebeugt stand auch schon Phil Thompson da und hat uns beraten. Schliesslich zeigte er uns kurzentschlossen noch die Dornoch Destillery im Hinterhof des Hotels. Leider war gerade kein Newmake da. Sieht aber auf jeden Fall spannend aus. Zurück in der Bar stellte sich dann die zentrale Frage: "Wo ist der Chichibu?"
Nach ein paar weiteren empfohlenen Drams und einem kleinen - zugegeben etwas einseitigen - Sampletausch mit einem Briten, der zufällig in der Bar war gings dann zurück ins B&B.

Tag 5:
Am anderen Tag mussten wir früh raus, da wir bereits um 10:00 in der Craigellachie für eine Privattour gemeldet waren. Für diesen Tag haben wir abgemacht, unsere Rare Malts T-Shirts zu tragen. Ob das eine Rolle spielen wird? Bei Craigellachie ewartete uns bereits Keith der Destillerymanager und führte uns überall herum. Solche Touren sind wohl mitunter das Beste was man kriegen kann. Naturgemäss bekommt auf solchen Touren nichts ausgeschenkt und Craigellachie hat auch kein einziges Fass vor Ort liegen. Zum Glück haben wir aber vorgesorgt und von unserem eigenen Stock Samples mitgebracht.
Pünkltich um 12:00 trafen wir bei Tomintoul für die kurze Tour ein. Kurz davor wurde uns noch die Glenfarclas-Tour um 16:00 bestätigt. Passt!
Der Sitemanager führte uns in den Deguraum und machte zuerst einmal etwas klar: "We are very, [Pause] very, [lange Pause] very busy today! Therefore only a short tour!"
Ok, wenn sein muss, beisst man halt in den sauren Apfel. Dann begann er uns erst einmal die Geschichte von Tomintoul zu erzählen und nachdem wir so eine schicke Warnweste gefasst hatten, gings los in die Destille. Als wir alles gesehen hatten, gings weiter in die Warehouses. Und die sind riesig! Langsam müssten wir wohl zurück, sind doch schon deutlich mehr wie 90 Min. seit Beginn der Tour verstrichen. Also zurück in den Deguraum. Der Sitemanager holt mal ein paar Flaschen raus, die wir degustieren sollen. Nicht schlecht der Stoff. Zum Glück haben wir auch noch etwas älteres aus den eigenen Beständen mitgebracht. Und so endet die kurze Tour nach deutlich über 2h. Man sollte wieder mehr Tomintoul trinken! Hier muss ich unbedingt einmal die lange Tour buchen!
Noch kurz zu Glenlivet? Klar! Leider passte zeitlich gerade keine Tour. Dafür konnten wir etwas degustieren und als ich noch meine Memberkarte gezückt hatte gabs noch einen wirklich leckeren Dram für alle umsonst.
Und dann gings weiter zu Glenfarclas. Kaum hat die Tour gestartet, kommt Callum Fraser (Production Manager) auf uns zu und meint, dass wir mit diesen T-Shirts unmöglich die Destillerie besuchen könnten. Zum Glück konnte dann einer aus unserer Gruppe ihn mit einer spontanen Äusserung vertreiben. Doch weit gefehlt! Kurz bevor wir das Millhouse betreten konnten, stand Callum mit 4 Glenfarclas T-Shirts da und machte klar, dass wir diese nun wechseln müssten. Unsere Rare Malt T-Shirts wollte er mitnehmen und verbrennen! Zum Glück konnten wir ihn davon abhalten.
Obwohl es eine Standardtour war, war diese sehr gut. Debbie kam schliesslich noch vorbei und hat einen kurzen Schwatz gehalten. Sie war gerade etwas im Stress, da in der Destillerie ein Film gedreht wurde.
Den Abend haben wir dann im Drouthy Cobbler ausgehen lassen. Hat jemand den Chichibu gesehen?

Tag 6:
Aber am Freitag wartete bereits das nächste Highlite auf uns. Eine Tour bei Glenallachie. Auf dem Weg dahin machten wir noch einen kurzen Stopp bei BenRiach um ein Sample von unserem Fass abzuholen. Merke: Auch wenn man auf die Sampleanfrage nichts mehr hört, warten die Samples auf die Abholung! Auch bei Glenallachie hat uns der Destilleriemanager empfangen und uns schliesslich einem Stillman und einem Warehousemanager weitergegeben. Der Warehousemanager hatte früher bei BenRiach gearbeitet und wusste genau, wo unser Fass liegt. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahingestellt.
Diese Tour war einfach genial. Genial darum, weil die Leute vor Ort aus dem Nähkästchen geplaudert haben und wir auch nicht alles hier weitergeben dürfen. Wir dürfen aber sehr gespannt sein, auf das was zukünftig von dieser Destille auf den Markt kommt. Man sollte wieder mehr Glenallachie trinken!
Ganz kurz ein paar Sandwiches gekauft, verdrückt und schnell weiter zu Tamdhu. Auch hier konnten wir über einen privaten Kontakt eine Tour organisieren. Eugene empfing uns herzlich und zeigte uns zunächst einmal den alten Bahnhof. Der Schlüssel passte sogar zur Signalbox! Zurück in der Destillerie konnten wir gleich den Einlauf der Mash mitverfolgen. Nach einer ausgiebigen Tour gingen wir ins Managementbuilding und Eugene offerierte uns einen Dram des neuen Batchstrength. Er wollte uns noch die Baustelle mit den neuen Warehouses zeigen. Von dort ist es nicht weit bis zu Knockando. Dort kommt man nicht rein. Unmöglich! Viele sind schon gescheitert.
Eugene wählte den direkten Weg durch die Destillerie zum Speysideway, welcher zurück zu Tamdhu führt. Plötzlich kamen zwei Männer aus der Destillerie. Aha! Man kennt sich! Nach einem kurzen Schwatz wollten sich die Männer wieder in die Destillerie verabschieden. Da kam mir ganz spontan eine Frage in den Sinn, die mir Eugene vorher nicht beantworten konnte: "How many stills do you have? I asked Eugene but he don't know!" - "Really! Have you never been to the stillhouse?" Ihr könnt euch selber vorstellen was nun passierte! Eine Destillerie mehr, die wir von innen gesehen haben. Leider produziert sie seit Dezember nicht, da grössere Umbauarbeiten geplant sind. Wann diese starten, wussten die beiden aber auch nicht. So wartet man halt zu zweit bis Abend wird und macht dazwischen ein wenig Kleinunterhalt.
Schliesslich fuhren wir über Dalmunach, Dailuaine und Parkmore zum Highlander Inn und bezogen unsere Zimmer. Tatsuya begrüsste uns am Abend und überreichte uns das Sample von unserem Ardmorefass. Nach mehr als 3 Jahren konnten wir nun zum ersten Mal unser Fass degustieren.

Tag 7:
Kurz vor der Abreise aus der Schweiz habe ich gemerkt, dass man nun doch The Macallan besuchen kann. Ursprünglich war auf der Homepage gestanden, dass man erst im Juli wieder Touren anbieten kann. Daher stand heute früh The Macallan auf dem Plan.
Mit wenig Erwartungen fuhren wir zur Destillerie und wurden gleich das erste Mal von der Security in unseren Erwartungen bestätigt. Wir waren noch 10 Min. zu früh und konnten noch nicht aufs Gelände fahren.
Dann aber musten wir unsere Erwartungen massiv korrigieren. Das was The Macallan hingestellt hat, kann man kaum beschreiben! Und die Tour ist auch was für sich. Auch wenn man am Schluss die typischen Gerüche einer Destillerie vermisst, ist das gesehene von einer anderen Welt. Da wird wirklich etwas geboten. Am Schluss gibt es neben dem Newmake sogar noch 4 Whiskies zu degusiteren und zwar nicht ganz von der übelsten Sorte. Z.T. aber leider auch nicht viel weiter davon entfernt. Die Peise für zusätzliche Drams nahmen uns dann aber die Entscheidung diskussionlos ab.
Man muss nicht mehr The Macallan trinken. Aber wo ist eigentlich der Chichibu?
Der Tag hat schon einmal gut gestartet und darum ging es zuerst einmal weiter zu Strathisla. Dort konnten wir auch nur etwas degustieren. In Huntly gab es nach langer Suche auch noch etwas in den Magen bevor wir weiter zu Glengarioch fuhren. Die Tour dort war ganz ok. Die Destillerieabfüllungen sind so was von teuer, dass man es nicht zweimal überlegen muss. Da hilft auch die folgende Tastingnote nicht wirklich weiter: "Floral and rich with violet and lavender ...".
Auf der Zurückfahrt zum Highlander Inn noch kurz bei Glentauchers angehalten und bei Dufftown einfach mal in die Destillerie spaziert. Wollt ihr rein kommen? - Gerne! Und schon gab es eine weitere spontane Tour durch eine Destillerie. Hier sieht man, dass gearbeitet wird. Eine Brennblase leckt und tropft. Man habe eben keine Zeit für eine Reparatur!
Am zweiten Abend im Highlander Inn konnten wir Keith von Craigellachie noch ein Bier ausschenken und mit Tatsuya erneut ein paar Drams teilen.

Tag 8:
Heute hatten wir eine lange Fahrt nach Edinburgh auf dem Plan. Aber so ohne Destillerie geht gar nicht. Als wir alles wieder in die Koffer gequetscht hatten also gleich am Morgen zuerst bei Glenfiddich vorgefahren und die erste Tour gebucht. Da hatten wir schon bessere Touren. Die Drams waren aber gut. Man sollte wieder mehr Glenfiddich trinken und wo ist eigentlich der Chichibu geblieben?
Auf dem Weg - ok nicht auf dem schnellsten- liegt ja auch noch Royal Lochnagar. Auf dem Weg dahin regnete es nun auch noch. Übrigens zum ersten Mal so richtig auf dieser Reise! Bei Lochnagar zeigte sich aber bereits wieder die Sonne. Hier trafen wir auf einen sehr engagierten Tourguide! Der Whisky konnte leider nicht gleich überzeugen. Am späten Nachmittag trafen wir dann in Edinburgh ein und gingen gleich in die Stadt. Nach einem Bier und etwas zu essen nahmen wir ein Taxi in die Vaults zur SMWS.
Hier haben wir ein paar wirklich leckere Drams gefunden und fast zum Abschluss auch noch mal einen Singlemalt von Lomond der kein Singlemalt sein darf. Wenn wir noch Platz im Gepäck gehabt hätten, wäre wohl ein Sixpack mit uns nach Hause gekommen.

Tag 9:
Da der Flug erst am Abend zurück nach Zürich ging, konnten wir noch den ganzen Tag durch Edinburgh schlendern und den einen oder anderen Whiskyshop besuchen. Ausser der Royal Mile und Cadenheads gibt es aber leider nicht viel zu empfehlen. Und auch Cadenheads war schon ziemlich geplündert.
Schnell waren die Koffer am Flughafen abgegeben und wir begingen uns zum Securitycheck. Da wurde ein Rucksack aussortiert.
Schweizer: Warum?
Security:Da hat es Flüssigkeiten drin!
Schweizer: Kann nicht sein!
Rucksack aufgemacht und die Kontrolleurin zieht siegesbewusst die Schachtel mit dem Scallywag Flachmann raus.
Security: Da hat es Flüssigkeit drin!
Schweizer: Nein! Das ist ein Geschenk!
Security: Nein, da hat es Flüssigkeit drin!
Schweizer: Schnell den Flachmann auf- und umgedreht! Und der ganze Inhalt ergoss sich über die Hände der Kontrolleurin und den Tresen! Uuups!
Habe ja schon immer gesagt, dass der Flachmann leer ist! Leere Flachmännder darf man doch mitnehmen?

Kurz vor 23:00 Uhr sind wir in Zürich gelandet. Dieses Mal kamen sogar alle Flaschen heil an. 18 Destillerien in 9 Tagen von innen gesehen ist kein schlechter Schnitt! Und wo ist eigentlich der Chichibu?
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Re: Die etwas andere Schottlandreise

Beitragvon Kilt73 » 19.06.2018, 00:04

Ein herrlicher und unterhaltsamer Bericht von eurer Schottland(sauf)tour...danke Bernhard! :-D Gibt einige Destillerien, die ich auch mal noch besuchen möchte.
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Re: Die etwas andere Schottlandreise

Beitragvon WhiskyU » 19.06.2018, 01:44

Danke für den grandiosen Bericht, Bernhard. Dass Ben Nevis den Charme einer Schraubenfabrik hat und der Dram, der die Tour abrundet eine ausgekochte Frechheit ist war auch genau so, als ich vor 2 Jahren dort war. :x
Hoffe, dass ihr mit euren Fässern zufrieden seid. :?:

P.S. Warum seid ihr eigentlich nicht nach Japan gegangen? :lol:
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Re: Die etwas andere Schottlandreise

Beitragvon Tauti » 19.06.2018, 09:09

Toller Bericht! Besten Dank, da freue ich mich schon auf September :D
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Re: Die etwas andere Schottlandreise

Beitragvon WhiskyU » 19.06.2018, 09:56

Schweizer: Schnell den Flachmann auf- und umgedreht! Und der ganze Inhalt ergoss sich über die Hände der Kontrolleurin und den Tresen! Uuups!
Habe ja schon immer gesagt, dass der Flachmann leer ist! Leere Flachmännder darf man doch mitnehmen?


Vielleicht die bessere Lösung, als diese Frau damals gewählt hat: https://www.theguardian.com/world/2015/aug/25/woman-downs-whole-bottle-of-cognac-at-beijing-airport-security-control
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Re: Die etwas andere Schottlandreise

Beitragvon Babu » 19.06.2018, 11:15

Sehr schöne Tour habt ihr da gemacht.
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Re: Die etwas andere Schottlandreise

Beitragvon fatboy » 19.06.2018, 12:04

Toller Bericht Bernhard, aber ich frage, mich was ist denn jetzt mit dem Chichibu?
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Re: Die etwas andere Schottlandreise

Beitragvon Lukas » 19.06.2018, 12:22

Die Frage ist nicht was sondern wo!
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Re: Die etwas andere Schottlandreise

Beitragvon mad69 » 19.06.2018, 20:27

Hammer Bernhard. Vielen Dank. Wir müssen bald reden. 2019 kommt bestimmt. Werde mich heute Abend noch an Teil 2 unseres Trips machen. Versprochen!
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Re: Die etwas andere Schottlandreise

Beitragvon Missalotta » 20.06.2018, 06:41

Toller Bericht, vielen Dank dafür

Dann stelle ich halt die Frage; wo ist eigentlich der Chichibu?
Scheinen nur Insider zu wissen.
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Re: Die etwas andere Schottlandreise

Beitragvon tromby » 20.06.2018, 08:43

Coler Bericht eines beeindruckenden Trips! :wink:
Danke!
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